Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik stehen bei der neu gewidmeten Ulme vor der Universitätsbibliothek Graz, die anlässlich des 80. Geburtstags von Saubermacher-Gründer Hans Roth gepflanzt wurde – ©2026 Saubermacher
6. Oktober 2026

Uni Graz: Ein Baum für Umweltpionier Hans Roth

Anlässlich seines 80. Geburtstags wurde Saubermacher-Gründer Hans Roth heute eine Ulme vor der Universitätsbibliothek Graz gewidmet. Zahlreiche Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kirche würdigten damit das Lebenswerk des steirischen Umweltpioniers.

Graz, 5. Oktober 2026. Wer über Jahrzehnte Wurzeln für Neues gelegt hat, dem soll ein Baum gewidmet sein, der weiterwächst und bleibt: Anlässlich seines 80. Geburtstags wurde Saubermacher-Gründer Hans Roth heute mit einer Ulme vor der Universitätsbibliothek Graz geehrt.

Zahlreiche Wegbegleiter sowie Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kirche nahmen an der Feier teil. Für die Steirische Landesregierung kam Umweltlandesrat Hannes Amesbauer, die Stadt Graz war durch Vizebürgermeisterin Judith Schwentner und Stadtrat Kurt Hohensinner vertreten. Rektor Peter Riedler repräsentierte die Universität Graz. WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk sowie zahlreiche weitere Vertreter der steirischen Wirtschaft unterstrichen die enge Verbindung Roths mit dem Wirtschaftsstandort Steiermark. Pfarrer Dietmar Grünwald aus Mariatrost segnete die Ulme. Seitens Saubermacher begrüßten die Vorstände Andreas Opelt und Eva Naux die Gäste.

Von drei Mitarbeiter zur internationalen Unternehmensgruppe

1979 legte Hans Roth gemeinsam mit seiner Frau Margret in Gnas den Grundstein für Saubermacher – mit drei Mitarbeiter und einer klaren Vision: eine lebenswerte Umwelt für kommende Generationen zu hinterlassen. Aus diesen Anfängen entwickelte sich eines der größten Entsorgungs- und Recyclingunternehmen der Region, das heute tausende Menschen beschäftigt. Die Vision von damals ist dabei aktueller denn je: Mit innovativen Lösungen und neuen Technologien arbeitet Saubermacher daran, Abfälle zunehmend als wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten und die Vision von Zero Waste Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen.

Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Dass die Ulme an einem Ort der Wissenschaft gepflanzt wurde, hat besondere Bedeutung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten fördert der Hans Roth Umweltpreis junge Wissenschaftler und zukunftsweisende Ideen in der Umwelt- und Kreislaufwirtschaft. Heuer wird die Auszeichnung bereits zum 21. Mal vergeben.

Im Mittelpunkt stehen die Forscher von morgen und der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Technik. Ausgezeichnet werden besondere Leistungen von Studierenden der TU Graz, der BOKU Wien, der Montanuniversität Leoben, der TU Wien und der Fachhochschule Wiener Neustadt. Der Hans Roth Umweltpreis schafft damit seit vielen Jahren eine Verbindung zwischen universitärer Forschung und unternehmerischer Praxis und unterstützt Ideen, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft leisten.

Eine besondere Geste kehrt zurück

Die Baumpflanzung knüpft zugleich an eine langjährige Tradition an. Hans Roth selbst hat im Laufe der Jahre zahlreiche Bäume gewidmet und damit bleibende Zeichen für Menschen, Unternehmen und besondere Leistungen gesetzt. Auch der Rotahorn wurde durch sein Engagement zu einem Symbol für Anerkennung und Nachhaltigkeit.

Zu seinem 80. Geburtstag wurde diese Geste nun an ihn zurückgegeben. Die Ulme vor der Universitätsbibliothek steht für das Lebenswerk eines steirischen Unternehmers und Umweltpioniers – und für eine Haltung, die Hans Roth seit Jahrzehnten prägt: Verantwortung übernehmen, Neues ermöglichen und Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt miteinander verbinden.