Wienerberger Unternehmenszentrale in moderner Backsteinarchitektur bei Nacht © Robert Oberbichler
Juli 2026 | Case Study: Wienerberger

Kreislaufpotenziale im Werkalltag sichtbar machen

Wienerberger entwickelte gemeinsam mit Saubermacher ein Konzept für systematisches Abfallmanagement. Transparente Daten, einheitliches Reporting und geschulte Mitarbeitende unterstützen dabei, Verbesserungspotenziale an den Standorten zu identifizieren und Maßnahmen umzusetzen.

Projekt-Steckbrief

Kunde: Wienerberger/Pipelife Austria

Branche: Baustoffindustrie

Standort/Gebiet: Internationale Pilotstandorte in Europa und Nordamerika

Zeitraum: Projektphase im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms bis 2026

Leistung: Situationsanalyse, Abfallstromanalyse, Reportingstandard, Zero-Waste-Training, Maßnahmenentwicklung

Die Herausforderung: Abfälle vermeiden, Kreisläufe schließen

Wienerberger wollte Abfälle systematisch reduzieren und Wertstoffe standortübergreifend in den Kreislauf zurückführen. Dafür mussten Abläufe, Daten und Abfallströme vergleichbar gemacht werden. Gleichzeitig sollten Mitarbeitende befähigt werden, Potenziale im Werkalltag selbst zu erkennen und Maßnahmen dauerhaft umzusetzen.

Mitarbeiter prüft lange Metallprofile in einer modernen Produktionshalle von Kärcher © wienerberger AG

Die Lösung: Smartes Abfallmanagement

Saubermacher entwickelte ein Zero-Waste-Konzept auf Basis einer fundierten Situationsanalyse. Dazu gehörten die transparente Darstellung der Abfallströme, ein einheitlicher Reportingstandard und ein praxisnahes Trainingsprogramm. Interne Zero Waste Ambassadors wurden ausgebildet, um Daten zu erfassen, Maßnahmen umzusetzen und Wissen weiterzugeben.

1
Abfallströme analysieren
2
Daten und Reporting vereinheitlichen
3
Mitarbeitende praxisnah schulen
4
Maßnahmen im Werkalltag skalieren

Das Ergebnis: Ressourcen schonen, Kosten senken

Bereits in der Pilotphase wurden konkrete ökologische und wirtschaftliche Potenziale sichtbar. Eine Maßnahme zur getrennten Sammlung interner Kunststoffreste verringerte das Abfallaufkommen im Pipelife-Werk in Wiener Neudorf um rund 40 Tonnen pro Jahr. Gleichzeitig ergab sich ein jährliches Einsparpotenzial von rund 30.000 Euro. Das einheitliche Reporting erleichtert die Steuerung über mehrere Standorte hinweg. Mit dem geplanten weltweiten Rollout ergibt sich ein enormes wirtschaftliches Einsparungspotenzial.

Summary

Herausforderung

Uneinheitliche Daten und Abfallströme erschwerten ein effizientes Abfallmanagement über mehrere Standorte hinweg.

Lösungsansatz

Analyse, Reportingstandard und Trainingsprogramm schaffen eine gemeinsame Grundlage für wirksame Maßnahmen.

Ergebnisse

Weniger Abfall, deutlich niedrigere Kosten, effizientere Abläufe und mehr internes Know-how für nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Werkalltag.

Vertrauen, das Wirkung zeigt

Mitarbeiterin mit verschränkten Armen in einer modernen Produktionshalle von Kärcher © Bianca Gadnik
Cornelia Milchram,
Umwelt- und Abfallbeauftragte & Zero Waste Ambassador

Vertrauen, das Wirkung zeigt

»Das Projekt zeigt, wie viel Wirkung entsteht, wenn Abfallmanagement Teil des Arbeitsalltags wird. Klare Daten, geschulte Mitarbeitende und einfache Sammelstrukturen helfen uns, Potenziale schneller zu erkennen, Kosten zu senken und Wertstoffe gezielter in den Kreislauf zurückzuführen. So werden Verbesserungen im Werk greifbar.«
 

Ulrike Pichler-Knaus, Zero Waste Consultant

„Sie möchten Abfälle reduzieren, Kreislauf­poten­ziale sichtbar machen und Ihre Stand­orte vergleich­bar steuern? Spre­chen Sie mit Saubermacher. Wir möch­ten unser Fach­wissen im Bereich der Abfall­wirtschaft weiter­geben und bauen dabei auf das Know-how, das im Unter­nehmen bereits vor­handen ist.“

Porträt von Ulrike Pichler-Knaus in gelbem Blazer und weißer Bluse vor hellem Hintergrund. © 2026, Saubermacher_bearbeitet

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